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Immer mehr Ratten und Mäuse im Gemeindegebiet

Meldung vom 14.12.2016 Ratten gehören weltweit zu den meist gefürchteten Hygieneschädlingen. Eine Rattenplage im unmittelbaren Umfeld von Haus, Wohnung oder Garten bedeutet daher auch Gefahr für die Gesundheit von Mensch und Haustier.

Ratten verbreiten gefährliche Krankheitserreger, verunreinigen Vorräte und Nahrungsmittel und verursachen Schäden an Kabeln und elektrischen Anlagen.

Das Problem: Ratten vermehren sich in rasender Geschwindigkeit, so dass schnell von einer Rattenplage die Rede und damit guter Rat teuer ist.

Viele Städte und Gemeinden schlagen schon seit langem Alarm, weil die Rattenplage fast überall allgegenwärtig ist. Ratten sind Nagetiere, die sich sehr schnell fortpflanzen und von denen sich hauptsächlich die Wanderratte und die Hausratte weltweit verbreitet haben. Als Allesfresser nehmen sie sowohl pflanzliche als auch tierische Nahrung zu sich und finden überall dort genug Nahrung, wo viele Menschen leben.

Die sogenannten Allesfresser leben hauptsächlich in Hinterhöfen und Kellern, an und in Grünanlagen und Bushaltestellen, auf Müllplätzen, im weitläufigen Kanalnetz und auf Bauernhöfen. Es gibt viele Gründe für die Rattenplage in den Gemeinden.

Einer der wichtigsten Gründe ist sicher das achtlose und falsche Entsorgen von Speiseresten sowie die nicht sachgerechter Lagerung von Futtermitteln.

Ratten vermehren sich in rasender Geschwindigkeit. Es sind 3-4 Würfe mit 5-8 Jungen im Jahr möglich, die Tragzeit beträgt ca. 22 Tage, Geschlechtsreife der Jungtiere nach ca. 75 Tagen.

Um die Rattenplage eindämmen und weitestgehend beseitigen zu können, muss schnell gehandelt werden.

Die meisten Ratten sind bereits gegen manche Gifte resistent. Die ausgelegten Köder werden erst von einem „Vorkoster“ gefressen und nur wenn dieser dies unbeschadet überlebt, fressen auch die anderen Ratten die Köder, ohne dass sie daran verenden. Deshalb sollten nur solche Gifte verwendet werden, die erst nach einem längeren Zeitraum ihre Wirkung zeigen.

Für die großflächige Bekämpfung der Ratten sollte ein professioneller Schädlingsbekämpfer beauftragt werden. Die Begiftung mit ausgelegten Giftködern ist die verbreitetste Methode bei der Rattenbekämpfung. Für die Köder werden Rattengifte verwendet, die auch für Menschen gesundheitsschädlich, aber nicht zwingend giftig sind. Deshalb sollte die Begiftung immer dem Fachmann überlassen werden, da er mit dem Umgang und den möglichen Risiken vertraut ist. Mit der professionellen Rattenbekämpfung soll das Vorkommen von freilebenden Ratten deutlich verringert werden, um Schäden, Verschmutzungen, Krankheiten und Seuchen so gering wie nur möglich zu halten.

Wenn Sie Ratten beobachten, ist dies häufig ein Hinweis auf einen nicht unerheblichen Befall, da die Wanderratte dem Menschen soweit als möglich aus dem Weg geht.


Jeder kann vorbeugend helfen
Doch nicht nur die Gemeinden stehen bei der Rattenbekämpfung in der Pflicht, sondern auch jeder einzelne Bürger, der durch sein richtiges Verhalten seinen Betrag zur Verringerung des Rattenproblems leisten kann.
Essens- und Speisereste sollten immer über den Hausmüll, nicht über die Kanalisation und nicht auf dem Kompost entsorgt werden.
Gelbe Säcke und Müllsäcke sollten nicht tagelang am Straßenrand gelagert, sondern erst am Abholtag an der Straße bereitgestellt werden.

Grundsätzlich schmeckt das Futter von Hund, Katze, Vogel, Hamster & Co. auch den Ratten. Größere Gebinde Tierfutter sollten daher immer verschlossen gelagert werden. Ratten freuen sich auch über Vogelhäuschen, mit denen sie sehr gut durch den harten Winter kommen. Taubenfütterungen locken auch Ratten an.
An Gebäuden können ebenfalls einige vorbeugende Maßnahmen vorgenommen werden, damit Ratten keinen Unterschlupf finden.
Das Vergittern von Lüftungsschächten und Kellerfenstern und Rückschlagklappen in Abflusssystemen machen das Eindringen in Gebäude fast genauso unmöglich wie die schnelle Beseitigung von baulichen Mängeln. Nur wenn Gemeinde und Bürger gemeinsam gegen die Ratten vorgehen, können diese auch längerfristig erfolgreich bekämpft und in ihrem Bestand deutlich verringert werden. Das spart unnötige Kosten und macht das Leben wieder schöner.

Sollten Sie einen Rattenbefall auf Ihrem Grundstück beobachten, wenden Sie sich bitte umgehend an die Gemeindeverwaltung, damit geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung getroffen werden können.

Ansprechpartner

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Tanja Lindermüller
Ansprechpartnerin
08131/5697-62 08131/5697-6662 1. OG, Zimmer 201 tanja.lindermueller@bergkirchen.de

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Kategorien: Rathaus